Das Equipment beim Golf

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Wir wissen alle, dass wir Schläger und Bälle zum Golfspielen brauchen. Wir wissen auch, dass wir effizienter Golf spielen werden, wenn wir nicht nur einen Schläger mitnehmen und dass es deutlich angenehmer ist, wenn wir unsere Schläger in einer entsprechenden Tasche mit über den Platz nehmen können. Aber ist es wirklich notwendig, dass ich einen Golfhandschuh oder einen Entfernungsmesser kaufe?

Das Basis-Equipment

Gängige Komplett-Sets zum Golfen bestehen immer aus einem Driver, einem Putter und diversen Eisen. Zudem eine Tasche, in der die Schläger transportiert werden können. Der Putter und die Eisen gehören zu den Utensilien, auf die ihr beim Spielen genauso wenig verzichten könnt, wie auf die Bälle.

Abwechslung und die Steigerung der Effizienz im Golfspiel kommen mit der Vielfalt der Schläger, die ihr mit euch rumtragt. Bewusst habe ich den Driver nicht als essentiell wichtig herausgestellt, da ihr jedes Spiel auch ohne Driver spielen und gewinnen könnt. Gerade für Anfänger ist es sinnvoll den Driver am Anfang noch stecken zu lassen, da er deutlich schwieriger bzw. einfach anders zu spielen ist.

Aber welche Schläger brauche ich denn nun am Anfang wirklich?

Wie oben schon erwähnt, brauchst du den Putter für das Grün. Zudem solltest du ein Wedge haben, dass dir beim Bunker und auch beim Kurzspiel hilft. Hier wird generell zum Start ein Sand Wedge empfohlen. Damit du auf dem Fairway auch Meter machst, habe immer eine Auswahl an Eisen zwischen 6 (eher lang) und 9 (eher kurz) im Bag. Mit diesem Set an Schlägern hast du als Anfänger auf dem Platz schon ausreichend Auswahl, um die ersten Runden mit Erfolg abzuschließen. Ich habe bewusst den Driver, Hybrids und sämtliche Wedges rausgelassen, denn die wirken für den Anfang nicht unbedingt unterstützend.

Wichtig: Kauft ihr die Schläger im Set, kauft gern auch Schläger, die ihr erst später plant einzusetzen. Das Set wird dann gern mal günstiger.

Was gehört neben den Schlägern noch zum Basis-Equipment?

Das Bag gehört definitiv mit zum Standard-Equipment eines Golfers, da ihr damit hervorragend und bequem eure Schläger transportieren könnt. Bequem ist hier wichtig, weil ein Golfkurs gern mal 10 km lang sein könnt und ihr dann auch mal 4-5 Stunden unterwegs seid. Der Golferhandschuh ist genauso wichtig. Ihr solltest aus vielerlei Hinsicht nicht auf den verzichten, da euch der Handschuh vor Blasen schützt.

Was sind weitere ratsame Helfer?

Nochmal zurück zu den Schlägern, denn ihr werdet recht schnell feststellen, dass ihr euer bisheriges Set an Schlägern besser und besser beherrscht. Man kommt auch ab und an in Spielsituationen, die euch zeigen das Schlägerset doch lieber zu erweitern. Da sind Par-5-Bahnen, die gern mal 600 Meter lang sind. Ein sauber geschlagener Driver bring euch schonmal 250 Meter näher an das Loch. Für Situationen im Kurzspiel-Bereich empfiehlt es sich immer auch ein Pitching Wedge im Bag zu haben. Bitte achtet aber darauf, dass ihr - gerade für Turniere - nur die maximal zulässige Anzahl an Schlägern im Bag habt. Sonst droht eine Disqualifizierung.

Für das Training empfehle ich nicht mehr als die Ausrichtungsstangen / Alignment - Sticks.

Stille und weniger stille empfehlenswerte Helfer

Natürlich gibt es immer noch Kleinigkeiten, die euch immer wieder helfen - sie werden aber auch selbstverständlich. Nehmen wir das Schlägertuch, mit dem ihr eure Schläger immer wunderbar sauber halten könnt. Denn nichts ist ablenkender als Gras oder gar Schlamm auf der Schlagfläche, wenn man den nächsten Ball spielen möchte.

An dieser Stelle möchte ich euch empfehlen: Kauft eine kleine Bürste mit einem Zugseil. Es ist eine perfekte Ergänzung und passt an jedes Bag. Zusammen mit dem Schlägertuch eine unschlagbare Kombination, um eure Schläger auch nach den heftigsten Regenfällen sauber zu halten.

Eine Pitchgabel ist auch ein Utensil, dass ihr immer dabei haben solltet. Es gehört einfach zur Etikette, dass ihr die Pitchmarken von euren Bällen auf dem Green entfernt.

Wer sein Bag nicht die ganze Zeit wie ein Golf-Caddy tragen möchte, besorgt sich auch einen Trolley, mit dem es zunehmend angenehmer auf dem Platz läuft. Ihr habt mehr Zeit euch auf den nächsten Schlag vorzubereiten und seid nicht schon nach 6 Loch komplett ausgepowert. Hier gibt es natürlich die verschiedensten Modelle: von Wagen mit 2 Rädern bis hin zu Push-Trolleys mit 3 oder 4 Rädern.

Jeder hat ein Handy und es nahezu immer bei sich. Auf dem Golfplatz sind klingelnde Mobiltelefone nicht gern gesehen/gehört. Dennoch habt ihr damit einen weiteren Helfer in der Tasche, der euch bei den Entfernungen hilft und euch auf schwierigen Bahnen unterstützt den Überblick nicht zu verlieren. Ihr braucht nur eine der unzähligen Apps. Meistens habt ihr dann auch einen Scoretracker dabei, mit dem ihr eure Schläge zählen könnt. Ihr seht so schnell, wo ihr euch verbessert habt und erkennt ebenso schnell eure Schwächen.

Wichtig: Achtet aber bitte immer darauf, dass ihr das Handy auf stumm stellt und nehmt keine Gespräche an. Macht am Besten den Flugmodus an - das GPS-Signal geht dann weiterhin.

Verbessert mich das?

Es gibt als Golf-Anfänger und als Fortgeschrittener immer wieder diesen Moment auf dem Platz, in dem man andere Golfer mit dem interessantesten Equipment beobachtet und sich fragt: "Brauche ich das vielleicht auch, um besser zu werden?" - Nein! Jeder kennt die Golfer mit elektronischen Caddys, die selbstständig das Schlägerset zum nächsten Loch bringen oder euch sogar automatisch folgen. Das sind Produkte, die euch nicht unmittelbar besser machen - sie unterstützen nur, dass ihr euch bequemer über den Platz begeben könnt und euch noch besser auf den nächsten Schlag vorbereiten könnt.

Dazu zählen Golftracker am Handgelenk, die eure Schlagzahl nahezu automatisch aufzeichnen und euch zu jederzeit sagen, wo auf dem Platz ihr euch befindet, genauso wie die neusten Schuhe oder eben das Golfcart.

Am Ende ist es entscheidend, dass ihr euren Schlag sauber ausführen könnt und dies kontinuierlich. Ohne Training wird euch der beste Schuh auch nicht weiter helfen.